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Kooperationen

 IAWR und IKSD

Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR)

 
Die IAWR ist ähnlich wie die IAWD eine internationale Arbeitsgemeinschaft von Wasserwerken in einem Flusseinzugsgebiet (Rhein). Formal besteht die IAWR aus drei Regionalverbänden: der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR), der Arbeitsgemeinschaft der Rhein-Wasserwerke (ARW) und der Vereinigung von Rivierwaterbedrijven (RIWA). Die IAWR vertritt mit ihren drei Mitgliedsorganisationen im Interesse von rund 30 Millionen Menschen im Einzugsgebiet des Rheins die Belange von ca. 120 Wasserversorgungsunternehmen aus den sechs Anrainerstaaten Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

Ziel der IAWR ist es, den Rhein sowie seine Begleitgewässer und zugehörigen Seen so zu schützen, dass deren Gewässerqualität es erlaubt, mit natürlichen Aufbereitungsmaßnahmen Trink-wasser zu gewinnen.

 

Gemeinsame Projekte der IAWD mit IAWR:

Grundwasser-Memorandum 2004
 

Forderungen der Wasserwerke an die
Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie


Donau-, Maas- und Rhein-Memorandum 2008 
  

 

 

 

Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD)

Die IKSD wurde im Jahr 1998 zur Umsetzung des Donauschutz-Übereinkommens gegründet. Die IKSD beschäftigt sich nicht nur mit der Donau selbst, sondern bezieht, wie beispielweise die IKSR am Rhein, das gesamte Einzugsgebiet mit samt den Nebenflüssen und Grundwasserressourcen ein. Sitz des Sekretariats der IKSD ist Wien.

Die IAWD hat seit 2002 bei der IKSD einen Observer-Status. Als NGO (Non-Governmental Organisation) kann die IAWD an allen offiziellen Veranstaltungen und Sitzungen der IKSD teilnehmen. Das Hauptinteresse der IAWD liegt selbstverständlich auf dem Gebiet der Wasserqualität, um auch zukünftig für die Wasserwerke im Donauraum eine langfristig sichere Trinkwasserver-sorgung zu gewährleisten.

Höhepunkt der Kooperation zwischen IAWD und IKSD war die am 13.12.2004 stattgefundene Ministerkonferenz anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Donauschutz-Übereinkommens.